Effi Briest: Motive

Wie sprich Innstetten Effi an, bzw. wie nennt er sie?

„Du bist ein entzückendes, liebes Geschöpf“ (61)

  • Innstetten spricht von Anni als „liebes Spielzeug“ (109)
  • Effi wird zur Frau (Zusammenhang mit Crampas) (137)

„Du hast etwas Verführerisches“ (137)

Effis Sehnsucht/ Motiv der fremden Welt

Ich vergehe vor Langeweile (113)

Störche (115)

Effi am Meer (121)

Effis Sehnsucht (122) – Chinesengrab (weißer Stein in der Nachmittagssonne) (127)

Licht im Norden und in Hohen-Cremmen (131)

Rollo: wo’s ohne Rollo nicht gegangen wäre (133)

Ausritte ans Meer (142)

Motiv des Meeres (143)

Robbe (143) (Seejungfrau) (145)

Leichtsinn gegen Gesetzlichkeit (144)

Bojen, die schwimmen und tanzen (152)

Schaukel-Motiv (132)

Schaukelstuhl (136)

Effi schaukelt bei der Begrüßung von Crampas weiter (138)

Theater/Bühne

Terrasse (135f)

Entwicklung des Chinesen-Motivs

Kapitel 7

Es war als tanze man oben (58)

Johanna: „Wir haben uns daran gewöhnt“ (58)

Erklärung: Gardinen sind zu lang (58)

Innstetten schiebt die Kürzung der Gardinen auf die lange Bank (63)

Kapitel 9

Innstetten zu Bismarck

(auktorialer Einschub) Arme Effi (75)

· schwarzes Huhn (77)

· Weiße Frau (76)

· Ich bin so allein (79)

· Ich habe solche Sehnsucht (81)

· Ich habe solche Angst (81)

Romeo und Julia (82)

· Chinesentraum (83) lethargischer Schlaf (84)

Brief an die Mutter: Spukhaus (111)

Sehnsucht nach dem Chinesen (115)

Effi glaubt das Tanzen zu hören (165) (Element der Auflehnung)

Innstettens Behandlung der Chinesen-Thematik:

Immer wieder das alberne Zeug (85)

„würden wir dann in einem ziemlich komischen Licht dastehen“ (86)

Sinnestäuschung (87)

Spuk als Vorzug (88)

fast erstes Zerwürfnis (89)

Schneemann – Motiv

Effi bezeichnet Innstetten als Schneemann (74)

Schnee, der auf Effis Reisedecke fällt (92) (Zshg mit dem Chinesen)

Innstetten war lieb und gut, aber ein Lilebhaber war er nicht (114) (steht im GGs zu Giesh.)

Müde Zärtlichkeiten (die sich Effi gefallen ließ) (115)

Gedicht: Gottesmauer (169)

Gieshübler

Ich stehe und falle mit Gieshübler (75) (der einzige richtige Mensch hier) (75)

Wenn Gieshübler nicht gewesen wäre (113)

Einführung Gieshüblers Kapitel 8

Gieshüblers Gefühle (114)

Apotheker

Treibhausbesitzer (108)

Deutsch und spanisch

Verwachsen

Man traut ihm in religösen Dingen nicht (94)

Einladung zum Gesangsabend Marietta Trippelli (89)

Stoßen Sie an Gieshübler, sie sind der einzige vernünftige Mensch hier (131)

Gieshübler plant Theater (140) (alchimistischer Geheimkorrespondent) (141) Regie: Crampas

Gieshübler im Dienste zweier Herren (160)

Gieshübles Kutscher wird vom Pferdehuf verletzt. Mephisto-Motiv (74)

Charakterisierung der Trippelli (nennt Gieshübler „Onkel“)

Versenkungsprinzip des Sofas (100)

Verwechslung Gourmet und Gourmant (101)

Abründe (102)

Ritter Olaf

Das Gespenstische im Olaf (103)

Gespenst, das durch die Stube geht (104)

Brust und Lunge müssen immer frei sein (105)

Gefährdung in öffentlichen Auftritten (106) (Bezug zu Effist Theaterspiel)

Innstetten ordnet alles als „Komödie“ ein. (107)

Crampas (Charakterisierung)

Frühling (Anfang April) (116)

Damenmann (117)

Crampas kommt vom Meer

Todesart Crampas (139)

Einschätzung Innstettens durch Crampas (148ff) (Angstapparat aus Kalkül) (150)

Heine-Gedichte „Seegespenst“?

Entwicklung der Beziehung Effi – Crampas

Teuerste Effi (155)

König von Thule (158)

Crampas nimmt Effis Glas

Effi verwirrt und fast verlegen (159)

Effis Unruhe wegen Crampas (166)

Motiv des Wendentempels (167)

Effi spiegelt sich zum Teil in den Töchtern Rings (168)

Gedicht: „Gottesmauer“ (169)

Cora auf „Onkel Crampas“ Schoß (173)

Die Verführungsszene wird in das kultisch gefeierte Peußentum eingebettet (173ff)

Bedeutung der Richtungen links und rechts (176ff)

Auf der Fahrt: Meerjungfrau (176)

Naturkultultus (Aufklärung ironischerweise von Güldenklee aufgehoben)

Effi scheint in einer Zwischenwelt zu leben (176)

Motive: Meerwasser, Brandung, Sog

Alles geht unterirdisch vor sich

Versinken (178)

Sehnsucht nach der Gottesmauer, Furcht, Zauberbann

Gieshübler

Die Person des Apothekers Alonso Gieshübler spielt in Fontanes Effi Briest eine besondere Rolle. Er ist die einzige Figur, der es gelingt, eine persönliche Beziehung zu Effi nach deren
Ankunft in Kessin aufzubauen und deren Vertrauen zu gewinnen: „Ich steh und falle mit Gieshübler. Es klingt etwas komisch, aber er ist wirklich der Einzige, mit dem sich ein Wort reden lässt, der einzige richtige Mensch hier.“
(S.75 Z.55-8).

Gieshübler bringt Effi genau das entgegen, was ihr in ihrer Beziehung zu ihrem Mann, Landrat Instetten, fehlt: „Huldigung, Anregungen, kleine Aufmerksamkeiten.“ (S.115, Z.14-15.) Von dem Kollegen Instettens Wüllersdorf wird Gieshübler als „der liebenswürdigste Pucklige“ bezeichnet, den dieser je gesehen hat. (S.275, Z.3). Während Effi Gieshübler
als einen guten Freund schätzt und sich über seine Gesellschaft freut, da sie Abwechslung vom sonst eher tristen Leben in Kessin bedeutet, scheint der „kleine, schiefschultrige und fast schon so gut wie verwachsene Herr“ (S.67, Z.20-21) in Effi Freundin, Geliebte und Tochter zugleich zu sehen. So heißt es auf Seite 114 ab Zeile 4:

„[Gieshübler] hatte dann eine Plauderstunde mit der ihm so sympathischen jungen Frau, für die er alle schönen Liebesgefühle durch- und nebeneinander hatte, die des Vaters und Onkels, des Lehrers und Verehrers.“

Für Gieshübler ist auch seine zur Hälfte spanische Herkunft von Bedeutung, und Spanien spielt ja auch eine Rolle im Zusammenhang mit der Verführung Effis durch Crampas, wo die Motive Spanien und Meer, Ferne Verführung und Sehnsucht zusammenkommen.

Nicht zu vergessen: Gieshübler stellt auch die Verbindung zur Trippelli her und ist der Initiator des Theaterstückes, bei denen Crampas Regie führt und Effi die Hauptrolle spielt.

„Der Schritt vom Wege“


Effi Briest Heidelberger (Tübinger) Inszenierung

Märkischer Sand, Ostsee, alles aus Katzenstreum, aber überzeugend. Hier sonnen sich die Briests und auch Effi und ihr Schneemann, hier wird ihr Liebhaber mit einem Genickschuss getötet und wenn was stinkt, wird es verbuddelt. Mühsam arbeiten sich die Protagonisten aufeinander zu und schütteln sich eher den Sand aus den Schuhen und von den Füßen, als dass sie miteinander kommunizieren. Ach ja, es wird ja gar nicht kommuniziert, mindestens nicht verbal. Nur von hinten, aus dem Zuschauerrau führt der Erzähler durch die Handlung. Welch ein genialer Einfall des Erzählers, den Text auswendig zu lernen: Dadurch wird der großartige Fontanetext formelhafter und diese Formelhaftigkeit überträgt sich als Klischee auf die Spiegelung des Textes auf der Bühne: die moderne Version der Effi. Außerdem kann er so die
Geschehnisse auf der Bühne beeinflussen. Er ist Big Brother, der Aktionen initiieren, beschleunigen und sogar einfrieren lassen kann. Und Effi?
Sie lümmelt sich am Strand, natürlich weit weg von der Mama, denn die ist ja wohl ziemlich peinlich, folgt dem aktuellen Lustprinzip, indem sie mal kurz Innstetten als Schaukel benutzt und ihn dann heiratet, obwohl die Mama ihr das empfohlen hat, einfach weil sie ein mondänes Leben haben möchte.
Außerdem: Was wäre denn die Alternative? Es ist ja gar keine in Sicht und auch
nicht denkbar. Also macht sich Effi, die natürlich durchaus etwas anders ist
als alle anderen zur Durchsetzung ihres jugendlichen Freiheitsdrangs auf den
Weg durch die Institutionen. Sie berankt Innstetten, begnügt sich mit fiktionalen Romanzen im Bereich des Theaters, gebärt brav ein Mädchen und steigt dann aus, heimlich natürlich. Es gibt Briefe, die das belegen, sie will fliehen, alles hinter sich lassen, am Ende ist sie von allen verstoßen. Und wie das eben so ist, gerät bei dieser zerbrochenen Familie das Kind auf die schiefe Bahn, während der gehörnte Ehemann, nach seinem Mord ironischerweise viel
menschlicher, den Weg des beruflichen Erfolgs beschreitet. Die Eltern Effis besinnen
sich ihrer Menschlichkeit und geben ihrer verstoßenen Tochter, die nun nirgendwo mehr Fuß fassen kann, wenigstens Sterbehilfe.
Tja so ist das eben, wenn man nicht kaputt machen kann, was einen kaputt macht, vor allem wenn das, was einen kaputt macht, als Spuk erscheint und nicht greifbar ist. Für Effi ist der Drahtzieher nicht auszumachen, für den Zuschauer schon. Ach ja, Draht. Ein schönes Bild der sozialen Kälte, dargestellt durch das Drahtgerippe der zerfetzten Schirme und einer wird, obowhl unbrauchbar zum Schutz, von Innstetten hochgehalten, so wie er ja konservativerweise alles Bestehende hochhält, damit die Fassade stimmt.
Was hat Pol Pot mit Effi Briest zu tun? Und warum gießt Effi die Auswüchse der Killing Fields? Das ist wohl das provokativste Bild, vielleicht aber auch keine gewollte Assoziation, es ist wohl nur die Sehnsuch der Effi Briest nach ihrem Kind, vielleicht auch die Sehnsucht nach dem eigenen verlorenen Jugendtraum, dem sie vergeblich huldigt. Dennoch ist das ein
gewagtes Bild, denn über Christbaumkugeln zur Diskokugel der Imagination und
der Verführung bis zu abgerissenen Puppenköpfen, das ist ein weiter Weg, der,
wenn man ihn nicht nur ganz individuell auf Effi bezieht, wohl nur von profunden Kritikern der bürgerlichen Gesellschaft und Moral beschritten wird, die die wilhelminische Zeit als wegbereitend für den Faschismus in Deutschland sehen. Gehen die Bezüge im Stück auch noch weiter? Die vermummten Eltern als Terroristen, die planen, Effi in einer Verschwörung als Geisel zu nehmen? Oder die Aufnahme Effis in Hohen Cremmen als Versuch der Eltern, sich selbst aus ihrer unmenschlichen Zombiehaftigkeit zu befreien? Warum möchte Frau von Brief, oh pardon, Frau von Briest unbedingt ihren gesichtlosen Mann küssen? Schneemann küsst Schneemann. Wohl ein Versuch, die eigene Menschlichkeit wiederzuerlangen, ein egoistischer Akt der Nächstenliebe also. Arme Effi. Wenn das so ist, dann gibt es ja auch nicht einmal Sterbehilfe, sondern nur den einsamen Tod in eisiger Isolation.


Effi Briest Innstettens Behandlung des Chinesenmotivs

I. Innstetten ewähnt erstmals den Chinesen:
– Innstetten: ‘Auch einen Chinesen. Wie gut du
raten kannst. Es ist möglich, dass wir noch einen haben, aber jedenfalls haben
wir einen gehabt; jetzt ist er tot und auf einem kleinen eingegitterten Stück
Erde begraben, dicht neben dem Kirchhof. Wenn du nicht furchtsam bist, will ich
dir bei Gelegenheit mal sein Grab zeigen; es liegt zwischen den Dünen, bloß
Strandhafer drum rum und dann und wann ein paar Immortellen, und immer hört man
das Meer. Es ist sehr schön und sehr schauerlich.’ (S.49, Z.3-11)

Innstetten führt, sobald er mit Effi in Kessin ist, den Chinesen und den Spuk ein. Er verkehrt Effis schöne, phantastische Vorstellung vom Aparten in Tod und morbide Schauerlichkeit. Die Erwähnung des Chinesen scheint spontan und beiläufig.

II. Der Chinese am Stuhl:

– Innstetten selber schien von dem Bildchen überrascht
und versicherte, dass er es nicht wisse. ‘Das hat Christel angeklebt oder
Johanna. Spielerei. Du kannst sehen, es ist aus einer Fibel herausgeschnitten.’
(S.66, Z.26-29)

Innstetten scheint ehrlich überrascht. Johanna und Christel stecken hinter der Sache mit dem  Chinesenaufkleber.

III. Innstetten geht auf Effis
Angst vor dem Chinesen-Spuk nicht ein:

– Innstetten: ‘Unsinn, sag ich. Immer wieder das alberne Zeug; ich mag davon nichts
mehr hören.’ (S.85, Z.26f)

– Innstetten: ‘Ich habe keine Wahl, ich bin ein
Mann im Dienst, ich kann zum Fürsten oder auch zur Fürstin nicht sagen:
Durchlaucht, ich kann nicht kommen, meine Frau ist so allein, oder meine Frau
fürchtet sich. Wenn ich das sagte, würden wir in einem ziemlich komischen Licht
dastehen, ich gewiss, und du auch.’ (S.86, Z.14-19)

– Innstetten: ‘…Chinesen willst du sagen. Du
siehst, Effi, man kann das furchtbare Wort aussprechen, ohne dass er erscheint.
Was du da gesehen hast oder was da, wie du meinst, an deinem Bette
vorüberschlich, das war der kleine Chinese, den die Mädchen oben an die
Stuhllehne geklebt haben; ich wette, dass er einen blauen Rock an hatte und
einen ganz flachen Deckelhut mit einem blanken Kopf oben.’

Sie nickte.

Instetten: ‘Nun siehst du, Traum, Sinnestäuschung. Und dann wird dir
Johanna wohl gestern Abend was erzählt haben, von der Hochzeit hier oben…’
(S.87, Z.18-28)

Innstetten erwähnt hier wieder scheinbar unabsichtlich ein weiteres Detail der Chinesen-

Geschichte: die Hochzeit. Einerseits erträgt er Effis Furcht nicht, aber andererseits  provoziert
er gerade diese Furcht.

– Innstetten: ‘…Und dann, Effi, kann ich hier
nicht gut fort, auch wenn es möglich wäre, das Haus zu verkaufen oder einen
Tausch zu machen. Es ist damit ganz wie mit einer Absage nach Varzin hin. Ich
kann hier in der Stadt die Leute nicht sagen lassen, Landrat Innstetten
verkauft sein Haus, weil seine Frau den aufgeklebten kleinen Chinesen als Spuk
an ihrem Bette gesehen hat. Dann bin ich verloren, Effi. Von solcher
Lächerlichkeit kann man sich nie wieder erholen.’ (S.88, Z.2-9)

Innstetten versucht Effi, davon zu
überzeugen, dass sie mit ihrer Angst vor dem Chinesen-Spuk seine Karriere gefährdet.
Und die geht ihm über alles. Er will, dass Effi ihre Angst in der
Öffentlichkeit verbirgt. Die Anforderungen an Effi sind hoch.

– Innstetten: ‘Und dann bin ich überrascht,
solcher Furcht und Abneigung gerade bei dir zu begegnen, bei einer Briest. Das
ist ja, wie wenn du aus einem kleinen Bürgerhause stammtest. Spuk ist ein
Vorzug, wie Stammbaum und dergleichen, und ich kenne Familien, die sich ebenso
gern ihr Wappen nehmen ließen als ihre ‘weiße Frau’, die natürlich auch eine
schwarze sein kann.’ (S.88, Z.18-24)

– Effi: ‘Und Innstetten, trotzdem ich ihm
schließlich in vielen Stücken zustimmte, hat sich dabei, so viel möchte ich
sagen dürfen, auch nicht ganz richtig benommen. Er verlangte von mir, ich solle
das alles als alten Weiberunsinn ansehen und darüber lachen, aber mit einemmal
schien er doch auch wieder selber daran zu glauben, und stellte mir zugleich
die sonderbare Zumutung, einen solchen Hausspuk als etwas Vornehmes und
Altadliges anzusehen.’ (S.112, Z.2-10)

Innstetten fordert von Effi einen
‘adligen Spukstolz’(S.89, Z.3)

IV. Die Geschichte des Chinesen:

Auf den Seiten 93-95 erzählt Innstetten Effi die Geschichte des Chinesen. Damit bewirkt er, dass Effi der Chinese wieder präsent wird. Er lässt aber noch Fragen zu der Geschichte offen
(die er vermutlich selber nicht beantworten kann), wie zum Beispiel, welche Rolle der Chinese eigentlich beim Verschwinden der Nichte Thomsons spielte und ob die beiden möglicherweise ein Liebespaar waren, sowie, warum der Chinese eigentlich gestorben ist. Diese offenen Fragen lassen Effi innerlich wieder keine Ruhe, andererseits spiegelt sich ihr eigenes Schicksal in der Geschichte wieder.

V. Innstettens Verhalten aus Crampas’ Sicht:

– Crampas: ‘Ja, wenn ich durchaus sprechen soll,
er denkt sich dabei, dass ein Mann, wie Landrat Baron Innstetten, der jeden Tag
Ministerialdirektor oder dergleichen werden kann (denn glauben Sie mir, er ist
hoch hinaus), dass ein Mann wie Baron Innstetten nicht in einem gewöhnlichen
Hause wohnen kann, nicht in einer solchen Kate, wie die landrätliche Wohnung,
ich bitte um Vergebung, gnädigste Frau, doch eigentlich ist. Da hilft er denn
dann nach. Ein Spukhaus ist nie was Gewöhnliches … Das ist das eine.’ (S.148,
Z.19-27)

Nach Crampas Meinung versucht Innstetten einerseits, das Haus durch den Spuk aufzuwerten und sich so selbst interessanter zu machen, besonders für seine Vorgesetzten, um so die
Wahrscheinlichkeit auf eine Beförderung zu erhöhen.

– Crampas: ‘Gut denn. Also Innstetten, meine
gnädigste Frau, hat außer seinem brennenden Verlangen, es koste, was es wolle,
ja, wenn es sein muss unter Heranziehung eines Spuks, seine Karriere zu machen,
noch eine zweite Passion: er operiert nämlich immer erzieherisch, ist der
geborene Pädagog, und hätte, links Basedow und rechts Pestalozzi (aber doch
kirchlicher als beide) eigentlich nach Schnepfenthal oder Bunzlau hingepasst.’
(S.149, Z.1-8)

– Crampas: ‘Eine junge Frau ist eine junge Frau, und ein Landrat ist ein Landrat. Er kutschiert oft im Kreise umher, und dann ist das Haus allein und unbewohnt. Aber solch ein Spuk ist wie ein Cherub mit dem Schwert…’ (S.149, Z.14-17)

– Effi (zu sich selbst): ‘Also Spuk aus Berechnung, Spuk, um dich in Ordnung zu halten.’ (S.150, Z.22f)

Andererseits bezeichnet Crampas Innstetten als Erzieher, der den Spuk nutzt, um Effi unter Kontrolle zu halten, welcher auch als ‘Angstapparat aus Kalkül’ (S.150, Z.7) bezeichnet wird.

VI. Der Chinese in Berlin:

– Instetten: ‘Gewiss glaub ich dran. Es gibt so
was. Nur an das, was wir in Kessin davon hatten, glaub ich nicht recht. Hat dir
denn Johanna schon ihren Chinesen gezeigt’’
Effi: ‘Welchen’’

Innstetten: ‘Nun, unsern. Sie hat ihn, eh sie unser altes Haus verließ,
oben von der Stuhllehne abgelöst und ihn ins Portemonnaie gelegt. Als ich mir
neulich ein Markstück bei ihr wechselte, hab ich ihn gesehen. Und sie hat es
mir auch verlegen bestätigt.’

Effi: ‘Ach, Geert, das hättest du mir nicht sagen sollen. Nun ist doch
wieder so was in unserem Hause.’ (S.233, Z.5-15)

– Innstetten: ‘Nun, tu was du willst. Aber sag es niemandem.’ (S.233, Z.23)

Nachdem sich Effi während der Beziehung mit Crampas von der Angst vor dem Chinesen-Spuk befreit hat, bringt Innstetten selbigen in Berlin wieder zur Sprache. Er gibt Effi eine rationale Erklärung für das Auftauchen des Chinesenbildchens, doch es beruhigt sie nicht.
Effi wird klar, dass sie den Chinesen nicht los wird, dessen Geschichte mit ihrem Schicksal so eng verbunden ist. Der Chinese erinnert sie immer an die Zeit in Kessin und vor allem an ihre Affäre mit Crampas.

VII. Konklusion:

Egal was Innstetten tut, es trägt immer dazu bei Effi einzuschränken und einzuschüchtern. Es kann sein, dass Innstetten tatsächlich versucht, Effi mit seiner rationalen, aber dennoch an
die Standesmoral gebundenen Art von ihrer kindlichen Angst zu befreien, aber es könnte genauso gut sein, dass er den Chinesen-Spuk so arrangiert, dass er Effi mit ein paar beiläufigen Bemerkungen in Angst und Schrecken versetzen kann, um sie unter Kontrolle zu halten.

C Ulrich Wüst

Effi Briest Das Schaukelmotiv

Hohen-Cremmen:

Detaillierte Beschreibung der Schaukel im ersten Kapitel: schiefe Balken; Nähe zum Wasser

Effis Vorliebe für das Fliegen und Schaukeln: Reiz der Gefahr und Hang zum Abenteuer

Standort der Schaukel: an der offenen Seite Hohen-Cremmens àVerbindung
zur Welt außerhalb

Kessin:

Erste Begegnung mit Crampas: Effi sitzt im Schaukelstuhl
àVerstrickung, Unglück

Ausritte mit Crampas: Pferd ersetzt Schaukelstuhl à auf und ab Bewegung als Schaukelmotiv

Schloon: Schritt vom Wege; Kutsche wackelt hin und her à SchaukelnàEhebruch:
Schaukelmotiv erreicht seinen Höhepunkt

Berlin:

Effi bleibt in Berlin und kehrt nicht nach Kessin zurück: Arzt Rummschüttel wird gerufen, um Effi zu untersuchen. Beim 4.Besuch empfängt Effi ihn im Schaukelstuhl sitzend, weil Innstetten in ein paar Tagen nach Berlin kommt und sie endgültig mit Kessin fertig ist

weitere Schaukelmotive gibt es in Berlin nicht àvollkommene Einbindung in die Gesellschaft, Effi ist die perfekte Frau Innstettens

Kur: Ems

Effi sitzt im Schaukelstuhl, als sie den Brief von ihren Eltern erhält, in dem sie Effi verstoßen

Effi fängt an, den Brief zu lesen und lehnt sich zurück; sie hört auf zu schaukeln àSchaukelmotiv wird schwächer

Hohen-Cremmen:

Spaziergang mit Pastor Niemeyer und Effi: Sie schaukelt und Niemeyer macht die Bemerkung, dass sie doch wie früher sei. Allerdings antwortet Effi: ‘Nein. Ich wollte es wäre so. Aber es liegt ganz zurück, und ich hab es nur noch einmal versuchen wollen […] mir war als flög ich in den Himmel.’ Schließlich stellt sie die Frage: ‘Ob ich wohl hineinkomme’’ Niemeyer küsst ihr die Hand und antwortet: ‘Ja, Effi, du
wirst.’ à letztes Schaukelmotiv, Effis Resignation, sie verliert ihren rebellischen Geist und fügt sich der gesellschaftlichen Ordung

© Nadine Riegler

Effi Briest Die Trippelli

  • Effi ist die Inkarnation der Kindfrau, die Anmut und eineNeigung zur Nonkonformität
    hat. (Konformität ist als Normalanfall anzusehen, während Nonkonformität die Ausnahme bezeichnet)
  • Eine Möglichkeit aus der Gesellschaft auszubrechenoder ein nonkonformes Leben zu führen, haben in der damaligen Gesellschaft nur die Künstler,
    zum Beispiel die Trippelli:
  • Sie erscheint zum erstenmal bei einem von Gieshübler arrangierten Musikabend.
  • Marietta Trippelli ist die Tochter von Pastor Trippel und kommt aus einem gut bürgerlichen Elternhaus. S. 95 Z. 21
  • Sie ist 30 Jahre alt, sieht stark männlich aus und hat Humor.
  • Sie hat sich durch eine Gesangsausbildung aus ihrer Schicht hinausentwickelt zu einer
    renommierten Opernsängerin. S.95 Z.
    30
  • Als Opernsängerin reist sie von Stadt zu Stadt. Sie hat somit keine feste Heimat und auch keine feste Beziehung.
  • Die Kessiner Gesellschaft tratscht und redet teilweise schlecht über sie. Auf der anderen Seite bewundern sie sie aber auch.
  • Für Effi ist die Trippelli wie ein Vorbild. Sie bewundert die Lebensform und die Sicherheit der Trippelli. S.102 Z.33 ‘ ‘während Effi von Text und Komposition wie benommen war.’
  • Effi muss erfahren, dass es für die Mitglieder der bürgerlichen Gesellschaft keineMöglichkeit gibt, die  strengen gesellschaftlichen Normen zu überschreiten. Dies gilt auch für Effi. S.105 Z.5 – 21
  • Effi liebt das Aparte, was sie in der Trippelli wieder findet. Der Spuk ist für Effi etwas Apartes und die Trippelli holt den Spuk in die Realität und sagt, dass man sich vor der Realität fürchten muss. S. 103 Z.7 ‘ S.104 Z. 27
  • Auch Trippellis Vater Pastor Trippel hat etwas mit dem Chinesen zu tun. Er war im Gegensatz zu den Kessinern dafür, dass der Chinese auf einem christlichen Friedhof bestattet werden soll und machte sich so unbeliebt. S.95 Z. 2 -17
  • Insgesamt kann man sagen, dass das, was Effi an der Trippelli bewundert, als ständige
    Gefährdung in ihrem eigenen Leben wirkt.

© Lisa Wernz

The supernatural forces and imagery in Macbeth

Mb communicates with the „weird sisters“ (I,3) (IV,1)

– The vision of the dagger. (II,1)

– The appearance of the ghost of Banquo.(III,4)

– Lady Macbeth’s somnambulism. (V,1)

– storms, horses eat each other, a day strangely dark. (II,4)

Which is the importance of the unnatural phenomena for Macbeth’s actions’ Is Macbeth the victim of supernatural forces that destine
his life’


Imagery in Macbeth

1. The imagery of garments
There are many examples: „Why do you dress me in borrowed robes’“ (I,3)
„…now does he feel his title hang loose about him, like a giant’s robe upon a dwarfish thief.“(V, 2)
„Give me my armour… I’ll put it on “ (V,3)

2. Sin as a disease Scotland is said to be sick (IV,3), (V,3)

Lady Mb’s disease of the mind and soul (V,1) Macbeth:

„Cure her of that:

Canst thou not minister to a mind diseased,

Pluck from the memory a rooted sorrow,

Raze out the written troubles of the brain,
And with some sweet oblivious antidote
Cleanse the stuffed bosom of that perilous stuff
Which weighs upon the heart’ (V, 3)

Lennox: … the earth was feverous and did shake.(II,3)

3. light (stands for life, virtue, goodness)

darkness (stands for the evil and death) (the witches e.g. are
called `midnight hags‘.(IV,1)

There is irony in the fact, that Duncan introduces that image:
„But signs of nobleness, like stars, shall shine…“ (I,4)

This is contrasted by Mb’s: „Stars, hide your fires! Let not
light see my black and deep desires:…“ (I,4)

Lady MB is carrying a light with her in the sleepwalking scene.
(V,1) „…she has light by her continually, ‚tis her command.“

4. blood symbolizes sin: „But get thee back, my soul is too much charged
With blood of thine already.“ (V,7)


dramatic irony in Macbeth


1. „So foul and fair a day I have not seen“. (I,3)

2. Macbeth says to the nobles: „Let us toward the king“. (I,4)

3. Duncan comments on the treachery of Cowdor.
„There’s no art
To find the mind’s construction in the face:
He was a gentleman on whom I built
An absolute trust – “ (I, 4)
He is interrupted by the entrance of the traitor Mb who is
greeted with effusive gratitude.

4. Duncan describes the castle of Mb as a beautiful site, a
peaceful picture. (I, 6)

5. Lady Macbeth: „A little water clears us of this deed:
How easy is it then!“ (II, 2)

6. The Porter imagines himself the keeper of Hell Gate (II, 3)

Which is, in your opinion, the effect of dramatic irony on the spectator?


Macbeth

Prepare a 3-5 minute report on any of the following questions:

– Explain the importance of the witches.
– Explain the symbolic meaning of „light and darkness“ , „blood“
and „garments“
– Explain the importance of the motif „disorder of nature“ in
Macbeth.
– Comment on the soliloquies of Lady Mcbeth in I,5
– Comment on the role Lady Macbeth plays in planning and
committing the assassination of Duncan.


From Holinshed’s ‚Chronicles of England,Scotland and Ireland‘ (1577)

A peace was also concluded at the same time betwixt the Danes and Scotishmen, ratified (as some haue written) in this wise: That from thencefoorth the Danes should neuer come into Scotland to make anie warres against the Scots by anie maner of meanes. And these were the warres that Duncane had with forren enimies, in the seuenth yéere of his reigne. Shortlie after happened a strange and vncouth woonder, which afterward was the cause of much trouble in the realme of Scotland, as ye shall after heare. It fortuned as Makbeth and Banquho iournied towards Fores, where the king then laie, they went sporting by the waie togither without other companie, saue onelie themselues, passing thorough the woods and fields, when suddenlie in the middest of a laund,* there met them thrée women in strange and wild apparell, resembling creatures of elder world, whome when they attentiuelie beheld, woondering much at the sight, the first of them spake and said; „All haile Makbeth, thane of Glammis“ (for he had latelie entered into that dignitie and office by the death of his father Sinell.) The second of them said; „Haile Makbeth thane of Cawder.“ But the third said; „All haile Makbeth that héerafter shalt be king of Scotland.“

Then Banquho; „What manner of women (saith he) are you, that séeme so little fauourable vnto me, whereas to my fellow heere, besides high offices, ye assigne also the kingdome, appointing foorth nothing for me at all’“ „Yes (saith the first of them) we promise greater benefits vnto thée, than vnto him, for he shall reigne in déed, but with an vnluckie end: neither shall he leaue anie issue behind him to succéed in his place, where contrarilie thou in déed shalt not reigne at all, but of thée those shall be borne which shall gouerne the Scotish kingdome by long order of continuall descent.“ Herewith the foresaid women vanished immediatlie out of their sight. This was reputed at the first but some vaine fantasticall illusion by Mackbeth* and Banquho, insomuch that Banquho would call Mackbeth in iest, king of Scotland; and Mackbeth againe would call him in sport likewise, the father

Macbeth: a first encounter

Erster Aufzug.

Erste Scene.

Ein offner Plaz.

Donner und Bliz. Die drei Hexen treten auf.

1. Hexe.
Wenn kommen wir drey uns wieder entgegen,
In Donner, Blizen oder Regen’

2. Hexe.
Wenn das Mordgetümmel schweigt,
Und der Sieg den Aufruhr beugt*.

3. Hexe.
Also, eh der Tag sich neigt.

1. Hexe.
Nennt den Ort!

2. Hexe.
Die Heide dort.

3. Hexe.
Dort gehn wir Macbeths wegen hin.

1. Hexe.
Ich komm, ich komme, Grimalkin – –

2. Hexe.
Padok ruft – – wir kommen schon.

Alle.
Auf, und durch die Nebel-Luft davon!

Zweyte Scene.

Verwandelt sich in den Palast zu Foris.

Der König, Malcoln, Donalbain, Lenox, und Gefolge, die einen blutenden Officier antreffen.

König.
Was für ein blutender Mann ist das’ Seinem Aussehn nach kan er uns von dem neuesten Zustand der Rebellion Nachricht geben.

Malcoln.
Es ist eben der wakre Officier, dessen heroische Verwegenheit mich aus den Händen der Feinde riß. Heil dir, braver Freund; sage dem König, in was für Umständen du das Treffen verlassen hast.

Officier.
Lange war es zweifelhaft, wie der Kampf von zween Schwimmern, die, mit einander ringend, Kunst und Stärke an einander messen. Der unerbittliche Macdonell, (würdig ein Rebell zu seyn; so groß ist die Menge angebohrner Laster, die ihn dazu bestimmen) wurde durch Kernen und Gallo-Glassen*, aus den westlichen Inseln unterstüzt, und das Glük, das seiner verdammten Unternehmung lächelte, schien eines Rebellen Hure geworden zu seyn. Aber das alles half ihn nichts; der heldenmüthige Macbeth (wohl verdient er diesen Namen) hieb mit edler Verachtung des Glüks, mit seinem von blutiger Arbeit rauchenden Schwerdt, wie ein wahrer Liebling der Tapferkeit, sich seinen Weg bis unter die Augen des Sclaven durch; und ließ nicht eher von ihm ab, bis er ihn vom Wirbel bis zum Kinn aufgespaltet, und seinen Kopf als ein Siegeszeichen vor den Augen unsrer Schaaren aufgestekt hatte.

König.
O! tapfrer Vetter! würdiger Edelmann!

Cap.
Allein, gleichwie von eben dem Osten, woher die Sonne ihren glänzenden Lauf beginnt, schifbrechende Stürme und schrekliche Donner-Wetter hervorbrechen; so entsprang aus dem Schooße des Sieges eine neue Gefahr des Verderbens. Höre, König von Schottland, höre; kaum hatte die Gerechtigkeit mit Tapferkeit bewafnet diese schnellfüßigen Kernen genöthigt, ihr Heil ihren Fersen zu vertrauen; so begann seinen Vortheil ersehend, der Norwegische König mit hellgeschliffnen Waffen und einer Verstärkung von frischen Völkern, einen neuen Angriff.

König.
Erschrekte das nicht unsre Feldherren, Macbeth und Banquo’

Cap.
Wie Sperlinge, Adler; oder der Hase, den Löwen. Wenn ich die Wahrheit sagen soll, so muß ich sagen, sie waren Canonen die mit einer doppelten Ladung überladen sind, so verdoppelte Streiche führten sie auf den Feind; es war nicht anders als ob sie sich in rauchendem Blute baden, oder ein andres Golgatha machen wollten – – Das ist alles was ich davon sagen kan, denn ich bin ganz matt; meine Wunden schreyen um Hülfe.

König.
Deine Worte und deine Wunden machen beyde dir Ehre; geht, hohlt Wundärzte für ihn – –

Rosse und Angus zu den Vorigen.

Aber wer kommt hier’

Malcoln.
Der würdige Than von Rosse.

Lenox.
Was für ein Hast aus seinen Augen schaut! So muß derjenige aussehen, der ausserordentliche Dinge zu sagen hat.

Rosse.
Gott erhalte den König!

König.
Woher kommst du, ehrenvoller Than’

Rosse.
Von Fife, grosser König, wo die Norwegischen Fahnen stolz an die Wolken anzuschlagen, und unsern Völkern kalte Schreknisse zuzuwehen schienen. Norwegen, selbst durch seine Anzahl furchtbar, und von diesem treulosen Verräther, dem Grafen von Cawdor unterstüzt, begann ein zweifelhaftes Gefecht; bis daß Bellonens Bräutigam, mit seiner unbezwingbaren Tapferkeit bewafnet, ihm seinen Mann zeigte, und Spize gegen Spize, Arm gegen Arm, seinen übermüthigen Geist dämpfte. Mit einem Wort, der Sieg fiel auf unsre Seite.

König.
Ein grosses Glük!

Rosse.
Nun macht Sweno, Norwegens König, Friedens Vorschläge: aber wir gestatteten ihm nur nicht das Begräbniß seiner Leute, bis er, auf der St. Colmes-Kill-Insel zehntausend Thaler in Eu. Hoheit Schazkammer bezahlt hatte.

König.
Nicht länger soll dieser Than von Cawdor unser Vertrauen mißbrauchen; geht, sprecht ihm das Todes-Urtheil, und grüsset Macbeth mit seinem ehmaligen Titel.

Rosse.
Ich will es besorgen.

König.
Was er verlohr, hat der edle Macbeth gewonnen.

(Sie gehen ab.)


Enter three witches


First witch:
When shall we three meet again? In thunder, lightning, or in rain?
Second witch:
When the hurlyburly’s done, when the battle’s lost and won.

Gatsby

Chapter 8 and 9

Topics of our discussion:

Does Gatsby cling to his dream until his death? (132)

    • He expects Daisy’s phone call (134) but he seems to have given up waiting.
  • The motif of unsuccessful attempts to contact people and to get into touch with them.

(especially when Nick tries to find people who want to come to Gatsby’s funeral)

  • An unfinished sentence marks the end of Nick’s and Jordan’s relationship (135)
  • Reasons for the “holocaust” at the end of chapter 8:

Immediate causes:

    • Mistaking an advertisement for God (Wilson) (138f)
    • Mistaking Gatsby for Myrtle’s lover (139f) and (155)
    • Mistaking Gatsby for Myrtle’s murderer

For the last two mistakes Tom turns out to be responsible.

  • Who else is responsible for tragic ending? Question of guilt.
  • Reference to Gatsby’s world at the end of chapter 8:

Again the greatness of Gatsby’s dream is related to the “new world”

and it is contrasted to the material world (not being real) of “Poor ghosts, breathing dreams like air, drifting fortuitously about…” (140)

Task: Compare the drifting of the pneumatic mattress to the other scenes in which the drifting
image is used.

Task: Which are unsuccessful attempts to make people come to Gatsby’s funeral:

· Daisy and Tom have left without leaving an address or a destination. (143)

· Daisy hadn’t sent a message or a flower (152)

· Mayer Wolfsheim refuses to come (144, 149)

· Klipspringer (pair of shoes) Nick hangs up the receiver (147)

· Nobody comes apart from his father (151) and finally Owl-Eyes from Gatsby’s library comes who calls Gatsby “The poor son-of-a-bitch” (152)

Task: Which is the point of the East-West topic (152ff)?

Task: How is Tom presented when Nick meets him again? (155f)

Task: The obscene word written with a piece of brick on the white steps. (156) Interpret

Task: Interprete the ending of the novel.

The Great Gatsby chapter 7

Chapter 7

Gatsby stops his parties and subsitutes his servants.

“So the whole caravansary had fallen in like a card house at the disapproval of her eyes.” (100)

– Gatsby and Nick at the Buchanan’s house (102ff): variations of the first visit

– The floating impression of the first visit is now filled with new content:

  • Wilson’s telephone call
  • Nick’s ironical reference to an imagined telephone call of Myrtle
  • Gatsby kissing Daisy

The introduction of Daisy’s child leads to the ironical shattering of Gatsby’s dream. Whereas he dreams to ignore the past five years, the simple presence of the child makes the realisation of this dream unlikely.

At the same time Daisy refers to her as “You dream, you. You absolute little dream.”, thus involuntarily confronting Gatsby’s “big absolute dream”.

(by the way the nurse is the only person who gives the little girl a name: Pammy)

As a parallel to the first scene in the Buchanan’s house there are Tom’s clever remarks on the sun getting hotter every year (see his racial remarks in the first scene), then he gets mixed up and claims the opposite: the sun’s getting colder every year.

  • The floating aimlessness prevalent in the scene is Daisy’s remark: “What’ll we do with ourselves this afternoon, and the day after that, and the next thirty years?” (105)
  • The fact that Jordan calls the chill of fall the beginning of a new life also contributes to this idea. (Normally spring is the season of the beginning of new life)

By the way Daisy addresses Gatsby (“You always look so cool”, she repeated”) Tom realizes that they are in love. As a consequence he wants to go to New York: “What’s the matter anyhow? If we’re going to town let’s start.” (p.105)

Before they leave, the motif of Daisy’s voice gets a new quality:

Gatsby: ““Her voice is full of money,”…”(106)

Nick: “That was it. I’d never understood before. It was full of money – that was the inexhaustible charm that rose and fell in it, the jingle of it, the cymbals’ song of it. …High in a white palace the king’s daughter, the golden girl….” (106)

Growing confusion: disorder of cars

  • Tom takes Gatsby’s “circus wagon” with Nick and Jordan, Gatsby takes Tom’s coupé with Daisy (at her own will).
  • Wilson is presented in a confused state: “My wife and I want to go West” (109)
  • Nick remarks the eyes of Dr Eckleburg keeping their vigil and at the same time Myrtle’s eyes who is locked in a room over the garage and who now mistakes Jordan to be Tom’s wife.
  • The idea of “confusion” is mirrored by Nick: “There is no confusion like the confusion of a simple mind,…” (110) which refers to Tom who is about to lose his wife and his mistress.
  • They rent a suite in the Plaza Hotel. This is the setting for the final showdown between Tom and Gatsby which begins with Gatsby’s attempt to defend Daisy against Tom:

“Why not let her alone, old sport, …”(112)

“The telephone book slipped from its nail and splashed on the floor,
whereupon Jordan whispered “Excuse me” – but this time no one laughed.” (112)

  • Motifs underlining confusion:
    • Confused conversation
    • Mendelson’s wedding march from below
    • Daisy’s idea to order ice (see scene in Myrtle’s apartment, but this time the ice comes)
    • Pointless conversation about Blocks Biloxi.
    • Conversation about black and white (114) (Tom’s racist ideas)
    • Tom’s transition from libertine to prig (114)
    • Does Daisy love Tom or Gatsby? Gatsby’s remark that she has never loved Tom.
    • Tom’s various adulteries are reported which lead to Daisy’s comment that she has never loved Tom which finally ends in a sort of compromise that she loved Tom and Gatsby, too.
    • Daisy is staring in a terrified way between Gatsby and her husband (118)
    • Gatsby’s attempt to clear himself from Tom’s accusations concerning his business is described as “the dead dream fought on as the afternoon slipped away…” (118) He is reduced to his dream.
    • Personification: Daisy is now reduced to her voice: “The voice begged again to go.” (118)
    • While she himself wanted to go to NY in Gatsby’s car, she is now forced by Tom to go home with Gatsby in Gatsby’s car.
  • Nick’s birthday (30): His mood swinging between hope (Jordan’s head against his shoulder) and desperation (decade of loneliness ahead of him).

“So we drove on toward death through the cooling twilight.” (120)

  • Myrtle’s accident as a consequence of disorder.
  • Nick’s disgust concerning Tom, Gatsby and even Jordan. Why? (125)
  • Tom and Daisy conspiring (127)
  • Gatsby watching over nothing.

Motif: nature: leaves falling, summer’s almost over.  Refer to the weather symbolism in this chapter.

Katz und Maus

Wie wird Schule im Zusammenhang mit den Ritterkreuzreden dargestellt?

– der Schulhof wird mit einem Luftkampf verglichen (S.45 unten – S.46 oben)
„Entweder warf ich kein Tor oder gleich neun.“

– Schule ist der Vorlauf“, die Vorbereitung für den Krieg (S.46unten).

– Schule wird als schön, angenehm, einfach dargestellt, wie der Krieg.

– der Leutnant hatte Glück in der Schule und im Krieg (S.46 unten) „Bin eben ein
Sonntagsjunge, schon in der Schule, wenn ich an gewisse Versetzungszeugnisse denke,?.“

– die Reden werden benutzt, um neue Rekruten anzuwerben.

– Schüler sind die Zukunft (im Sinne des Nationalsozialismus).

– Schüler sind naiv und glauben, was man ihnen erzählt; wissen nicht, wie es in
Wirklichkeit im Krieg aussieht.

©Lena, Friedericke, Greta, Jakob, Markus, Stefan

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um 17:44 | Katz und Maus | TrackBack (0) | Kommentieren | Artikel versenden

Wie wird „Schule“ dargestellt?

Wie wird Schule im Zusammenhang mit den Ritterkreuzreden dargestellt und welche erzählerischenMittel sind bei der Darstellung des Bereichs Schule auffällig?

Erzählerische Mittel: – Lange Sätze

– Viel Inhalt

– Unterschiedliche Themen

– Fachwörter

Die hohen NS-Offiziere machen an ihrer alten Schule Propaganda. Dennoch zeigen die
Schüler wenig Interesse und langweilen sich bei der Rede.

– Alle Ritterkreuzreden ehemaliger Schüler finden in der Schule statt. Sie dienen als
Motivation und machen Propaganda.

Die Ritterkreuzreden sind für die Schüler langweilig und trocken. Es fehlt der Bezug zu den Schülern. Trotzdem sind sie interessanter als die Redeteile der Lehrer. Der Autor schreibt lange, mehrmals verzweigte Sätze, die dem Leser Informationen über die Stimmung in der Aula geben.

Mädchen, die eigentlich einen Büstenhalter tragen sollen, aber keinen tragen, sind wesentlich interessanter als die Rede des Ritterkreuzträgers.

 

Die großen Fenster lassen den Leutnant klein und unwichtig aussehen. Die Kastanienbäume im Hintergrund sind unbewegt, statisch und verdeutlichen die Gleichgültigkeit der Schule.

Tobias, Johannes, Sebastian, Philip, Kosha, Sophie.

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um 00:19 | Katz und Maus | TrackBack (0) | Kommentieren | Artikel versenden

Wie verändert sich Mahlke nach seinem Schulverweis?

(S.72-76)
· Aussehen: (S.74, abZ.31 bis S.75, Z.11)

– er trägt sein Haar länger

– er rasiert sich

– er trägt einen offenen Hemdkragen

– er trägt keine Ornamente (Puscheln, Schraubenzieher) um den Hals

· Verhalten: (S.75, Z.12-36)

– er taucht nicht mehr auf dem Kahn, der Kahn interessiert ihn nicht mehr

– er geht im Sommer nicht mehr in die Marienkapelle, er ist im Wehrertüchtigungslager

– er betet anders (die Hände in Stirnhöhe, wie ein Dach)

– er läuft bewusst öfter am Marienaltar vorbei und kniet sich davor nieder, sein Marienkult grenzt an heidnischen Götzendienst

· Charakter: (S.76)

– er schämt sich nicht mehr für seine ?Maus?, ist selbstbewusster

– er ist nicht mehr so affektiert (gekünstelt, geziert)

– er ist offener, kontaktfreudiger, ungezwungener

– er redet viel, auch über seine Komplexe

Vera Jung, Roman Kostka, Elena Kozlikin. Ana Fehrmann, Anne Theimer

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um 00:10 | Katz und Maus | TrackBack (0) | Kommentieren | Artikel versenden

„Ich geh und guck ihn mir mal an“

Was bewegt Pilenz dazu, Mahlke zuhause zu besuchen?

– Mahlke hat ihn eingeladen(S.76, Z.23 ? Lass dich mal sehen bei uns.?)

– Neugier auf den „neuen Mahlke“ (S.75, Z.19-29; S.76, Z.5-23 v.a. Z.12/13, 15/16, 22 )

– Suche nach dem „alten Mahlke“ (S.77, Z. 10 „Da muss doch was dahinter.“)

Mahlkes Milieu

– Spießig (S.77, Z.23-33)

– Mittelstand

– vom Krieg betroffen (Kartoffelkuchen)

– bürgerlich

Mahlkes Familie

– Mahlke stellt den Mann im Haus dar (S.78, Z.5ff)

– Mutter und Tante bewundern Mahlke (S. 79 Z.26-30)

– relativ glücklich

Bedeutung des Vaters

– Mahlke übernimmt Vaterrolle

– Vater stellt immer noch ein Vorbild dar (S. 79, Z.6/7)

– Mahlke möchte seinen Vater durch die Erinnerung am Leben halten

– Mahlke nimmt seine Macht vom Vater (S.79, Z.8-10)

– in Mahlkes Augen ist er ein Held (S.80, Z. 6-8)

Weiterlesen um 00:05 | Katz und Maus | TrackBack (0) | Kommentieren | Artikel versenden

Samstag, 09.12.2006

Bedeutung des Ritterkreuzes für Mahlke

Gruppe 1
Erläutere, welche Bedeutung das Ritterkreuz für Mahlke hat und versuche zu erklären, warum Mahlke das Ritterkreuz zurückgibt. (S. 68-71)
Das Ritterkreuz hat für Mahlke eine große Bedeutung:
· Sobald von dem Ritterkreuz die Rede ist, fängt Mahlke an zu schwitzen und zu zittern,
obwohl er sonst nie schwitzt, selbst im Sport nicht. (vgl. S. 47 Z. 23-25; S.55 Z.10)

· Mahlke interessiert sich sehr für das Ritterkreuz und wollte es auch verliehen bekommen
und auch eine Rede in der Aula in der Schule halten. ?Jetzt müssen sie schon … (vgl. S. 47 Z. 34-36)

· Mahlke prahlt mit seinem Orden vor der heiligen Jungfrau Maria (vgl. S. 70 Z. 5)

Warum Mahlke das Ritterkreuz zurückgibt:

  • Mahlke gibt das Ritterkreuz zurück, da er es gestohlen hat und es deswegen nicht offen tragen kann. Außerdem hat er es sich nicht selber verdient und kann sich deswegen nicht mit dem Ruhm eines Ritterkreuzträgers brüsten.
  • Man könnte auch vermuten, dass Mahlke in einer starken Selbstüberschätzung glaubt, dass er als zukünftiger Ritterkreuzträger eingeschätzt wird und dadurch straffrei bleibt.

Textstelle: S. 70 Z. 31 ? S. 71 Z.8

© Sarah, Tanja, Fatima, Lena J., Josefine

Weiterlesen um 00:12 | Katz und Maus | TrackBack (0) | Kommentieren | Artikel versenden

Dienstag, 11.10.2005

gute Linksammlung zu „Katz und Maus“

http://www.zum.de/Faecher/D/BW/gym/Novellen/ggrass.htm

um 20:10 | Katz und Maus | TrackBack (0) | Kommentieren | Artikel versenden

Kurzer Ausschnitt aus der Stockholmer Dankesrede

Und so weiter und so weiter. Mit der Veröffentlichung meiner ersten beiden Romane „Die Blechtrommel“ und „Hundejahre“ und der dazwischengeschobenen Novelle „Katz und Maus“ lernte ich früh, als immer noch relativ junger Schriftsteller, dass Bücher Anstoß erregen, Wut, Haß freisetzen können. Was aus Liebe dem eigenen Land zugemutet ward, wurde
als Nestbeschmutzung gelesen. Seitdem gelte ich als umstritten.

http://nobelprize.org/literature/laureates/1999/lecture-g.html

um 20:06 | Katz und Maus | TrackBack (0) | Kommentieren | Artikel versenden

Mahlkes falsches Heldentum

  • Das Psychogramm des individuellen Falles Joachim Mahlke ist zugleich die Psychoanalyse des Heldentypus und des Heldentums.
  • Pilsudski hängen in seinem Zimmer bzw. in der Held von Narvik Funkerkabine.
  • Zwei Ritterkreuzträger glorifizieren den kriegerischen Helden und dienen Mahlke als Vorbild.
  • Mahlke als Ritterkreuzträger stellt durch die Aufdeckung seiner Überkompensationen das Heldentum als überkompensatorische Leistung dar.
  • Der Held ist also im Kern das fratzenhafte Bild des Clowns, als der Mahlke (auch in Uniform) erscheint und der er werden wollte. ( – S92)
  • Kindliches Heldentum wie Tauchen, Tüchtigkeit beim Onanieren oder ein großer Penis mag im kindlichen oder jugendlichen Bereich verständlich und normal sein, im erwachsenen Bereich wird diese Handlungsweise problematisch: Klo-Kritzelein, Frau des Offiziers.

Mahlkes dolle Geschichten: (88ff)

  • Der Erzähler hackt Mahlkes Lieblingssequenzen auf der Latrine mit einem Beil weg (88)
  • Mahlkes falsches Heldentum und Werturteil als Zeichen der Prägung durch den Krieg und die Zeit im nationalsozialistischen Deutschland.

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um 19:50 | Katz und Maus | TrackBack (0) | Kommentieren | Artikel versenden

Montag, 10.10.2005

Mahlke

Das Individuum Joachim Mahlke

Jugendliche Heldentaten: Schwimmen, Turnen, Onanieren usw. ( später Ritterkreuz

Motivation: Minderwertigkeitsgefühl ( überkompensatorische Leistungen
Schwache körperliche Konstitution( lernt Schwimmen in 2 Wochen (S 8)

Sein geeigneteres Leistungsfeld läge eher in schulischen Leistungen (28, 29) ?sehr guter Schüler…?

Übertragung unter heftigem Schwitzen (S. 64) auf kriegerische Leistungen.
Luftwaffe (45ff), Angst dass die Voraussetzungen zu hoch sind. (47)
Unterseeboot (54), Annäherung an das Ritterkreuz:
( Raub des Ritterkreuzes (68) Mahlke zeigt sich selber an (70-71)
( Verweigerung der Rede als Ritterkreuzträger.
das heißt: Der kompensatorische Drang kann nie Befriedigung finden.
Die Bewährungsfelder verschieben sich und enden schließlich mit der Desertion aus dem Heer, wo er die höchste Auszeichnung erreicht hat.
Die Zurückweisung Mahlkes erfolgt auf dem Feld, dem gymnasialen Kreis, aus dem er sein Minderwertigkeitsgefühl bezogen hat.
Überkompensation gibt es also auf dem Gebiet der sportlichen Leistung
des Marienkults (kompensiert auch Geschlechtlichkeit) 97
Des Vaterkults: Schnürsenkel des Vaters zur Aufhängung seiner Trophäen (80).
Des Kriegswesens: Ritterkreuz, Tendenz zur Vernichtung und Selbstvernichtung.
Der Geschlechtlichkeit (onaniert erst, als seine Leistungsfähigkeit angezweifelt wird.) (39)

Why, oh why?

Dublin.de – Warum überhaupt Dublin ?

Warum, so fragt sich mancher zufällig vorbeisurfende Leser vielleicht, sollte man eigentlich nach Dublin fahren? Lassen Sie mich einmal die „klassischen“ Gründe durchgehen …

Musik – Ja, viele Menschen kommen wegen der Musik in die irische Hauptstadt. So der Mainstream-Folk-Fan, für den das absolut Gelbe vom Ei ist, Guinness-beseelt (oder -besudelt) mit einem letzten „air-fa-la-la-lo“ im O’Donoghues vom Hocker zu fallen. Oder die Altrocker, die am Rory Gallagher Square den Klängen von Thin Lizzy lauschen möchten. Oder die Gefolgschaft Bonos, die zwischen Windmühle und Hotel pilgert, murmelnd „still haven’t found what I%u2019m looking for“. Oder die weniger murmelnden denn kreischenden AnhängerInnen von Gruppen wie Boyzone, Bellefire und Westlife … alle gemeinsam mit unversöhnlichem, ernsten Blick beobachtet von den Anhängern St. Sineads! Ja, Dublin hat etwas für alle diese Menschen – und auch für jene, die einmal Händels „Messias“ am Uraufführungsort erleben wollen.

[ via: Dublin.de – Warum überhaupt Dublin ? ]<!– –>

Montag, 17.03.2008

Saint Patrick’s Day

Saint Patrick’s Day (Irish: Lá ’le Pádraig or Lá Fhéile Pádraig), colloquially St. Paddy’s Day or Paddy’s Day, is an annual feast day which celebrates Saint Patrick (circa 385–461 AD), one of the patron saints of Ireland, and is generally celebrated on March 17.
The day is the national holiday of Ireland. It is a bank holiday in Northern Ireland, and a public holiday in the Republic of Ireland, Montserrat, and the Canadian province of Newfoundland and Labrador. In the rest of Canada, the United Kingdom, Australia, the United States and New Zealand, it is widely celebrated but is not an official holiday.The biggest celebrations on the island of Ireland outside Dublin are in Downpatrick, Northern Ireland, where Saint Patrick was buried following his death on 17 March 461.

(check out Wikipedia for St.Patrick)

<!– –>

Dublin

This is a promotional film by Dublin Tourism:
You find it in YouTube with the key-word:
It’s a Beautiful Day for Dublin or:
http://de.youtube.com/watch?v=WVv0Nn12Jog
Enjoy it.
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Donnerstag, 03.01.2008

Live Webcam of Dublin, Ireland Wireless Broadband Streaming Web Cam Dublins O Connell Bridge and Liffey Free

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Mittwoch, 11.10.2006

Empress of India by Stuart Carolan

Cast

Seamus – Sean McGinleyMartin – Aaron Monaghan

Matty – Tadhg Murphy (albino)

Kate – Sarah Greene

Nursey – Catherine Walsh

Maria – Sarah Jane Drummey

Review

Empress of India

A very controversial play is this year?s Druid production of Stuart Carolan?s
?Empress of India? at the Theatre Festival in Dublin. The Dublin Theatre Festival always
presents new plays and plays that show at least vanguard features. The
?Empress? is both, probably not presenting new theatrical techniques, but it
violates certain rules of tragedy, thus not being a ?typical? tragedy, and it
is definitely not a comedy, even though it is sometimes funny. In reviews in Ireland the play
has been blamed for being none of both. The play is also criticised because of
the blasphemous presentation of religious symbols and the excessive use of
verbal sexual atrocities.

The plot is simple, let us reduce it even more. Seamus Lamb?s wife is
dead and the famous actor is so much haunted by the loss, that he has to be
permanently cared for. But his grief is not only expressed by depression, but
by mad verbal outbursts of insulting sexual attacks on his Nursey or fierce
humiliations of his albino son. None of his three kids succeeds in life and
none of them can cope with the heavy burden of the loss of their mother and their
suffering father. As a result Matty ends up on stage in his sister?s clothes,
Martin cuts off his ear and Kate commits suicide. not being able to be of any
help for his children Seamus Lamb shoots himself. There they are, the tragic
hero and his victims, a desperate final tableau that is sharply contrasted by a
video-representation of the two boys in their childhood days representing an
intact family but already indicating that their father doesn?t really care for
them.

What are the reasons for this holocaust?

In fact Seamus Lamb is only interested in himself. On the surface, seemingly
a rather narcistic personality, permanently trying to be on stage and thus in
the sphere of illusion, he doesn?t care for others. But he himself gives a much
better explanation: By not loving anybody he tries to avoid being hurt. So in
order not to build up an emphatic relationship with his children and his
Nursey, he escapes and stays in an illusionary world that is not even committed
to truth. It is part of his guilt that he applies this strategy to his children
who suffer from it and who consequently are themselves not able to show their
feelings to others or to communicate with others properly. Matty, the albino,
deeply humiliated and insulted by his father doesn?t even try, Martin, who is
related to a girl called Maria, cannot open up himself to her, he also hasn?t
got the strength to control his grief so that a normal social life, having
dinner with friends for example, would be possible. In fact with Maria
communication fails on all levels: the verbal and the physical barrier is
finally shown in an impressive tableau when Maria tries to sleep, not without
having invited Martin to come to her and to be held by her, but he himself
cannot join her, remaining naked at a distance, constantly calling her name.

This is a moment in which two other levels link: Maria, the human being
and Maria, the mother of God whose statue is always on stage, turning her back
to the characters and to the audience. Here Martin calls for Maria, addressing
her in a way the Virgin Maria is addressed, calling her to rescue him. Naturally he cannot get through to the human
version.

On the other hand, in his desperation, he addresses the statue and
blames her of not having rescued her son and even treats and threatens it as if
it were a human being.

The motif of confusion is also found elsewhere in the play:

Seamus presents stories that seem to be true but turn out to be wrong.
He acts the death of Jesus but cannot stand a human pain. Matty is dressed in
his sister?s clothes. Seamus attacks Nursey with sexual atrocities but ?what
(he) really means: (He) loves his wife?. Seamus attacks and humiliates Matty,
but what he really means is that he considers him to be ?his beautiful
son?.

This confusion is also underlined by the gigantic attic window that
looks out to the sky.

This symbol of an outlook to heaven is in fact impenetrable. In fact it
is a mirror that just throws back and, by its uneven surface, distorts the
humans who struggle under it trying to overcome their sorrows but being too
weak to succeed: The distorted shape is reflected again in distorted
communication. Instead of offering a heavenly solution it is also used as a
screen, showing pictures from the past or showing Kate?s suicide.

After all there is the question, why the disaster is presented to us!

I think Seamus is a tragic character. Not caring for the family, being
caught by the quest for personal success is something that is perhaps not only a
modern reality. Seamus, the actor, is a victim of the hubris that he can act
away reality, that he can swap reality for imagination. What makes the
character tragic is the fact that he shows (two) moments of insight: When he admits,
after a fit of raging, that he loves his wife and when he addresses his albino
son as ?my beautiful son? after having humiliated him. A tragic hero also
produces victims, well there they are, spread out in front of our eyes at the
end of the play.

Where is the solution? Well, not
from the Virgin Maria whose statue is lying on the floor and definitely not
from above, there is a solid screen between heaven and earth. There is no real solution
indicated on stage, because two moments of insight in what seems to be a
lunatic asylum are not enough to make us believe in the redemptive power of
insight. So the solution must be in the minds of the spectators. If there is
none, no solution is possible. This is the final message of the play and, by
the way, this is typical for a post-modern play.

There is nothing like the solution of the epic theatre, there is no
guided solution that leads to a certain conclusion. Everybody can find his own
answer and if he doesn?t, well, there isn?t any for him.

The performance as such was very impressive, its symbolism clear. The
dramatic concept is convincing.

But why is there this little tiny globe being referred to only once in
the play but permanently on stage? We
have two choices: Either it is a badly presented motif or it is our planet
under the godless sky, just given to us and left to us and left alone and we
are left to ourselves on it and have to find our own answers and ?so we on,
boats against the current, borne back ceaselessly into the past.? (F. Scott
Fitzgerald, ?The Great Gatsby?, Schöningh, p. 128)

<!– –>

Dienstag, 26.09.2006

Dublin Tourism – Dublin Webcam

See Dublin Live – The Dublin Webcam!

Now you can see live video footage of our fair city streamed directly from Dublin to your computer! The Dublin webcam camera pans from O’Connell St Bridge to the famous ha’penny bridge. This live view of Dublin means that you can watch major events, such as the Saint Patrick’s Day Parade, pass by, or just spend a little time watching the people of the Fair City of Dublin going about their business!

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[ via: Dublin Tourism – Dublin Webcam ]<!– –>

Theatre: Touching from a distance – Sunday Times – Times Online

The Sunday Times September 24, 2006

Theatre: Touching from a distance
A turkey or a biting commentary about suicide and grief? Gerry McCarthy on Stuart Carolanâ’s new play, Empress of India.
The age of reason is dead and consigned to the dustbin of history. This is the age of feelings, where the heart is more important than the brain and emotional health is taken as the cornerstone of human wellbeing. Ever since Freud, accessing the emotions has been seen as the key to mental well-being. „Don’t tell me what you think,“ we are told, „tell me what you feel.“

[ via: Theatre: Touching from a distance – Sunday Times – Times Online ]<!– –>

Empress of India by Stuart Carolan

Hot on the heels of its recent, sell-out success with the critically acclaimed DruidSynge at New York’s Lincoln Center Festival, Druid returns to Galway’s Town Hall Theatre and Dublin Theatre Festival (at the Abbey Theatre) this Autumn with the world premier of a play by one of Ireland’s most talented young playwrights Stuart Carolan.

[ via: Welcome to the DRUID Theatre Company ]<!– –>

Samstag, 23.09.2006

Shelbourne Park

Shelbourne Greyhound Stadium Ltd.,
Shelbourne Park,
Dublin 4

[ via: Shelbourne Park ]<!– –>

Donnerstag, 14.09.2006

Dublin Wetter

Vorhersage für die Region Dublin[ via: WetterOnline ]<!– –>

Mittwoch, 13.09.2006

SUNDAY, October 1st



Irish War for Independence/ Easter Rising

The Easter Monday Rising, however, had no such military prospects of success. There was always, of course, the chance that a German success on the Western Front would break through England’s defenses and so allow substantial help to be sent before the Rising was crushed, but this proved a vain hope. On the morning of Easter Monday, April 24th 1916, the Dublin battalions paraded, bearing full arms and one days rations. Shortly after noon, the General Post Office, the Four Courts, three of the railway terminal, along with other important points circling the center of Dublin were rushed and occupied. The Proclamation of the Irish Republic was proudly published on large placards and read out from the steps of the General Post Office:

[ via: Irish 1916 Easter Rising ~ War for Independence – ]<!– –>

Dublin Writers‘ Museum

Dublin is famous as a city of writers and literature, and the Dublin Writers Museum is an essential visit for anyone who wants to discover, explore, or simply enjoy Dublin’s immense literary heritage.

[ via: Dublin Writers Museum ]<!– –>

The Children of Lir

The Children of Lir

Lough Derravaragh
where the children of Lir turned into swans (near Mullingar, Co. Westmeath)

Once upon a time, there lived a chieftain in Ireland whose name was Lir. Together with his wife Aev, he had four beautiful children, three sons and one girl. But shortly after the birth of their fourth child, Aev died. As his children needed a mother, Lir married Aev’s sister Aoife.

Aoife was very jealous of Lir’s love for his children and so she made an evil plan.

[ via: The Children of Lir ]<!– –>

MONDAY, October 2nd

Art Work from the Book of Kells
The Book of Kells is an illuminated manuscript of the Gospel. It was created in Ireland probably around 800 AD. The original manuscript is owned by Trinity College in Ireland where it on display. There are facsimile editions available. Please check out the Book of Kells links for more information about this beautiful manuscript.

[ via: Art Work from the Book of Kells ]<!– –>

Trinity College Library

Trinity College Library is the largest library in Ireland. Its collections of manuscripts and printed books have been built up since the end of the sixteenth century. In addition to the purchases and donations of almost four centuries, since 1801 the Library has had the right to claim all British and Irish publications under the terms of successive Copyright Acts. The bookstock is now over four million volumes and there are extensive collections of manuscripts, maps and music.

[ via: Trinity College Library – Trinity Information – Trinity College, Dublin | Coláiste na Tríonóide, Baile Átha Cliath ]<!– –>

Former Houses of Parliament / Bank of Ireland, College Green, Dublin

This was the first purpose built Parliament House in the world and was constructed at a great time of public confidence in Dublin. The original building designed by Pearce (outlined in black below) was constructed between 1729 and 1739 is only part of the existing structure. This consisted of the central section with its huge colonnades. Pearce was actually knighted in the building on the 10 March 1731.

[ via: Former Houses of Parliament / Bank of Ireland, College Green, Dublin (Edward Pearce, James Gandon, Francis Johnston) [Archeire, Irish Architecture Online] ]<!– –>

The James Joyce Tower & Museum Sandycove Dun Laoghaire

The James Joyce Tower
The Fortyfoot, Sandycove

The James Joyce Tower was one of a series of Martello towers built to withstand an invasion by Napoleon and now holds a museum devoted to the life and works of James Joyce, who made the tower the setting for the first chapter of his masterpiece, Ulysses.

[via: The James Joyce Tower & Museum Sandycove Dun Laoghaire ]<!– –>

Forty Foot Pool

Just below the Martello tower is the Forty Foot Pool, named after the army’s 40th Foot Regiment, which was stationed nearby. At the close of the first chapter of Ulysses, Buck Mulligan heads to the pool for a morning swim, an activity which is still a local tradition.

[ via: Dublin Travel Guide – Not to miss – Yahoo! Travel UK ]<!– –>

TUESDAY, October 3rd

Powerscourt House and Gardens
Powerscourt is one of Europe’s great treasures and Ireland’s most famous House & Gardens. Gracing the Wicklow mountains, 20km from Dublin city centre, Powerscourt is a heritage property with a surprising difference.

[ via: Powerscourt House & Gardens ]<!– –>

Glendalough: A Virtual Tour



Glendalough
:

This virtual tour is a continuation of Celtic Monasticism: History and Spiruality. Visitors who have not visited that site may want to review these materials, and especially the discusion of the holy sites on which monasteries were built.

[ via: Glendalough: A Virtual Tour ]<!– –>

WEDNESDAY, October 4th

Kilmainham Jail, a short report
Kilmainham Jail
Thursday, January 26, 2006
Posted by Kate Bierma at 04:50 PM

On Sunday seven of us found the Kimainham jail after a long, enjoyable, post lunch trek. We were able to go on a guided tour through the jail built in 1792. We learned that it was decommisioned in 1924 after many years of being a part of Irelandâ??s troubled history. Early in the tour we sat in the old chapel where our guide gave us an overview of the jail’s history. His lovely Irish accent, knowledge, and passion for the subject allowed the stories to become very real. At one point in his presesentation he explained how one of the men involved in the 1916 Easter rising got married in the very chapel we were sitting in. He and his bride were married, had ten minutes together, and then he was executed.

[ via: Northern Ireland: Conflict & Reconciliation ]<!– –>

Irish Museum of Modern Art: Welcome to IMMA | Irish Museum of Modern Art

The Irish Museum of Modern Art is Ireland’s leading national institution for the collection and presentation of modern and contemporary art. The Museum presents a wide variety of art in a dynamic programme of exhibitions, which regularly includes bodies of work from its own Collection and its award-winning Education and Community Department. It also creates more widespread access to art and artists through its Studio and National programmes.

[ via: Irish Museum of Modern Art: Welcome to IMMA | Irish Museum of Modern Art ]<!– –>

Guinness Storehouse, Guinness brewery, Guinness factory

GUINNESS STOREHOUSE is Ireland’s No. 1
international visitor attraction. Our staff will
be pleased to welcome you and bring alive
a real segment of Irish history.

[ via: http:// http://www.guinness-storehouse.com/&lt;!– –>

The Mummies of St. Michan’s

One of Dublin’s more unusual attractions has to be St. Michan’s Church. Named after a Danish Bishop, it was for five hundred years the only parish church in Dublin north of the River Liffey. Founded around 1095 by the Danish colony in Oxmanstown and located near the Four Courts, the present building dates from about 1685 when it was rebuilt to serve a more prosperous congregation in an area created by Sir Humphrey Jervis. Historians believe the church may have been designed by Sir William Robinson, Ireland’s Surveyor General (1645 – 1712).

[ via: The Mummies of St. Michan’s ]<!– –>

Dienstag, 12.09.2006

THURSDAY October 5th



Newgrange Ireland – Megalithic Passage Tomb – World Heritage Site

The Megalithic Passage Tomb at Newgrange was built about 3200 BC. The kidney shaped mound covers an area of over one acre and is surrounded by 97 kerbstones, some of which are richly decorated with megalithic art. The 19 metre long inner passage leads to a cruciform chamber with a corbelled roof. It is estimated that the construction of the Passage Tomb at Newgrange would have taken a work force of 300 at least 20 year

[ via: Newgrange Ireland – Megalithic Passage Tomb – World Heritage Site ]<!– –>

Sonntag, 26.02.2006

Observer | Orange march sparks Dublin riots

Orange march sparks Dublin riots

Henry McDonald, Ireland editor in Dublin
Sunday February 26, 2006

Observer
The first loyalist march in Dublin since Partition had to be rerouted after thousands of republican protesters rioted in the centre of the Irish capital yesterday, with several Irish police among 40 people injured.

The main thoroughfare, O’Connell Street, became a battle zone as up to 2,000 rioters tore up building materials being used in major renovation work in the road and hurled them at Irish police. Shops and hotels closed their doors, and at least three Irish police were taken to hospital as rioters hurled scaffolding poles, bricks, slates and rocks at their lines.

[ via: Observer | Orange march sparks Dublin riots ]<!– –>

Dienstag, 07.02.2006

Studienfahrt Dublin 2006

Dublin 2006
Das ist ein vorläufiger Plan. Verschiebungen im Rahmen des Aufenthalts sind möglich.

Hinflug 1.10.
Rückflug 6.10.

Sunday
Ankunft und Tansfer zum Avalon House Anfkunft etwa 13:30 Uhr
Walk from Avalon House to the Writer´s Museum passing
Stephen´s Green, Grafton Street, General Post Office, Gardens
of Remembrance.
Guided tour at the Writers Museum at 15.30 Uhr (45 minutes).

Monday
10:00 Uhr: The Dublin Experience, Multimediashow on the history
of Dublin (probably already closed in October instead: the first
Irish Parliament), Trinity College,
Book of Kells, Trinity College Library,
National Museum
Trip to Sandycove from Pearse Station, Joyce Tower, walk along
the seaside,

Tuesday
Outing: daytrip to Glendalough, Wicklow Mountains (old monastery in a beautiful countryside)
evening: Drama?

Wednesday
Walk to Kilmainham Jail, (12.00 Uhr) guided tour.
Visit to the Dublin Museum of Modern Art
Guinness Brewery
St Michans Church (spooky)
Evening: greyhound racing Shelbourne Park

Thursday
Outing to Newgrange, Boyne Valley

Friday
Back to HD in the afternoon